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Arbeitsschutz: Hitze und hohe Temperaturen im Büro

Arbeitsschutz im Sommer 2022. Die Hitzewelle kommt nach Sachsen und bringt Temperaturen von über 30°C mit sich. Das ist nicht nur für Wälder, Gärten und Tiere schwierig, sondern auch für Menschen. Besonders Arbeitgeber sollten in dieser Zeit ein besonders wachsames Auge auf Ihre Kollegen haben. Gesetzlicher Arbeitsschutz bezieht sich nämlich auch auf die warme Jahreszeit. 

Wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein und mit einem Eis in der Hand durch den Park schlendern. Dieser Wunsch bleibt häufig nur für den Sonntag, wenn über die Woche gearbeitet werden darf. Allerdings bedeutet ein schöner Sommer auch, dass Arbeitgeber ein besonderes Augenmerk auf Ihre Mitarbeiter haben sollten.  

„Laut Gesetzgeber ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, in Arbeits- und Pausenräumen für eine verträgliche Temperatur zu sorgen. Die Arbeitsstättenverordnung bleibt hierbei allerdings sehr allgemein und weist eher darauf hin, worauf zu achten ist. Genauer ist da eine andere Richtlinie, die sogar recht konkrete Hinweise gibt: Überschreitet die Innenraumtemperatur durch Sonneneinstrahlung die 26°C-Marke, ist der Arbeitgeber angehalten zu handeln“, sagt Dipl.-Ing. Carsten Höflich.

Der Arbeitsschutz-Experte der Freiberger RECIS GmbH kennt die Tücken der Wärme in Fabrikgebäuden, Büros und auf Baustellen. 

 „Die Problematik liegt vor allem darin, dass gegen das Aufheizen nur bedingt etwas getan werden kann. Theoretisch müsse man Jalousien oder Vordächer anbringen, um die Sonneneinstrahlung zu unterbinden. Das ist in einem Büro spontan genauso wenig umsetzbar wie unter freiem Himmel. Allerdings kann jeder Arbeitgeber zum Beispiel Wasser zur Verfügung stellen oder die Arbeitszeiten anpassen“, meint Höflich weiter. 

 Eine andere Option, gegen die Hitze vorzugehen, findet sich im „STOP“-Prinzip: Substituieren, technische Lösung finden, Organisieren, Persönliche Lösung einbinden. Für Spezialisten im Arbeitsschutz und HSE-Manager ist sofort klar, was gemeint ist.  

 „Substituieren heißt, man verändert die Quelle des Problems. Das ist im Falle der Sommerhitze nur schlecht möglich“, lächelt Carsten Höflich. „Technische Lösungen zu finden, ist einfacher. Das können zum Beispiel Klimaanlagen oder Sonnensegel sein. Scheitert es daran, besteht der Hinweis im Finden einer Organisationslösung wie dem Verschieben von Arbeitszeiten oder dem Geben von Hitzefrei. Schlussendlich bleiben persönliche Lösungen wie das Zurverfügungstellen von Hitzeschutzausrüstung für Arbeiten in der Nähe eines Hochofens übrig.” 

 Man darf also festhalten: Wie im Einzelnen reagiert wird, ist immer individuell zu beantworten. Einheitlich darf aber gesagt werden, dass sowohl starke Hitze als auch beißende Kälte bedacht werden müssen. Schlussendlich gilt es, präventiv zu agieren und nicht erst dann festzustellen, dass etwas getan werden muss, wenn es bereits zu spät ist. 

 

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